Leistungen

Durch nicht fachgerechte Planung, handwerkliche Fehler bei der Herstellung, Nutzungsänderungen oder Alterungsprozesse können unterschiedliche Schäden an Ihrem Betonbauteil auftreten:

  • Rissbildung im Beton
  • Kiesnester
  • Betonabplatzungen
  • Betonkorrosion
  • Bewehrungskorrosion

In diesen Fällen kommt es zur Beschädigung des Betons und/oder der Bewehrung.

Wasser und Schadstoffe können leichter in tiefere Schichten des Betons eindringen.

In der Folge kommt es zu Betonabplatzungen durch Frost-Tauwechsel oder Korrosion des Bewehrungsstahls.

Sie haben eine Sanierung im Bereich der Betoninstandsetzung geplant? Wir haben entsprechende Qualifikationen wie den SIVV-Schein (Befähigungsnachweis zum Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen). Zudem beschäftigen wir eine qualifizierte Führungskraft, die Schnittstelle zwischen Fachplaner und Auftraggeber. Ebenso unser Maschinenpark wird Ihren Ansprüchen vollends gerecht; Sowohl Kompressoren, Druckluftwerkzeuge, Druckluftstrahlgerät und Fördertechnik, als auch Prüfgeräte wie das CM-Gerät, Rückprallhammer oder Haftzugmessgeräte befinden sich in unserem Betrieb.

Wenn der Durchmesser eines Diamantbohrers in Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton nicht mehr ausreicht, bringt eine Kernbohrung die Lösung. Mit einem Durchmesser von 50mm bis 400mm erstellen wir Ihre Bohrlöcher sauber und vibrationsarm. Durch moderne Befestigungs- und Absaugtechnik sichern wir Ihnen eine staubfreie und zügige Erstellung zu.

Ob im privaten Haushalt oder im Industriebauwerk, wir sind Ihr Ansprechpartner.

Der Bau eines Einfamilienhauses, Mehrfamilienhauses oder einer größeren Industrieanlage bringt viele Aufgaben und Anstrengungen für Bauherrin und Bauherren mit sich. Da bleibt der Gedanke an eine funktionsfähige und dauerhafte Außenabdichtung sowie Detailabdichtung der erdberührten Wände und Bauteile gerne mal unbeachtet. Dabei ist genau dieser, im gesamten recht unscheinbar wirkenden Teil, mit solch wichtigen Aufgaben für die Zukunft des Gebäudes betraut.

Ein trockener, hochwertig nutzbarer Keller steigert den Wert Ihres Gebäudes. Daher sollte eine Fachfirma ihre Außenabdichtung gem. der neuen DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) erstellen.

Auf Grundlage des Bodengutachtens und der durch den Architekten bestimmten wichtigen Parameter für die geplante Nutzung und die Anforderungen an die Abdichtungslage erstellen wir Ihnen Ihre fachgerechte Abdichtung.

Von der sorgfältigen Untergrundvorbereitung über die zweilagige Abdichtung aus kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung bis zu den Schutzmaßnahmen durch Perimeterdämmung und Anfüllschutz sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner mit langjähriger Erfahrung.

Innenabdichtungen werden eingesetzt, wenn eine nachträgliche vertikale Außenabdichtung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar ist (beispielsweise bei Überbauungen, Nebenbebauungen oder Beeinträchtigung der Standsicherheit).

Bei einer nachträglichen Innenabdichtung bleibt der Wandquerschnitt dauerhaft feucht. Deshalb sind wasserbeständige Baustoffe als Untergrund eine wichtige Voraussetzung. Untergründe wie Porenbeton, Polysterolhartschaum oder Holzwolle-Leichtbauplatten sind ungeeignet.

Als Abdichtungsprodukte kommen mineralische Dichtungsschlämme oder Werktrockenmörtel zum Einsatz, die in Verbindung mit einem Sanierputzsystem ansehnliche und nutzbare Oberflächen ermöglichen.

Sie haben Interesse daran, ihren derzeit noch feuchten und nicht nutzbaren Keller zu einem hochwertigen Wohnraum umzugestalten? Warum nicht den kaum genutzten Keller als Hobbyraum oder Musikzimmer umfunktionieren und mehr aus dem machen, was man bereits besitzt?

Ein Innenabdichtungssystem kann Ihnen diesen Wohntraum ermöglichen und zwar ohne Bagger im mühevoll angelegten Vorgarten.

Sprechen Sie uns an!

Die Bauwerksabdichtung eines Gebäudes oder Bauteiles stellt eine der größten Problemstellungen in der Instandsetzung von Altbauten dar. Die Fläche ist oft sehr groß und erfordert viele Detaillösungen und Vorplanung, um auf ganzer Linie Erfolg zu garantieren. Soll ein ganzes Gebäude abgedichtet werden, erfolgt dies im Regelfall in einzelnen Abschnitten.

Nach den Aushubarbeiten wird der Untergrund fachgerecht vorbereitet. Oftmals ist hier neben der fehlenden Außenabdichtung ebenso keine horizontale Sperrlage vorhanden. Diese muss dann mittels Bohrlochverfahren nachträglich eingebaut werden.

Nach der Ausführung der Abdichtungsarbeiten und vollständiger Durchtrocknung wird die Abdichtung mittels Dämmplatten geschützt. Im Zuge der Verfüllarbeiten werden auch oftmals die Entwässerungsleitungen erneuert und eine Drainage eingebaut. Die nachträgliche Außenabdichtung ist stets anzustreben und einer Abdichtung von der Wandinnenseite vorzuziehen. Nur auf diesem Wege hat der Wandquerschnitt die Möglichkeit seine Ausgleichsfeuchte zu erreichen und auf Dauer entsprechend abzutrocknen. Ist die Außenwandabdichtung erfolgt, steht die Instandsetzung im geschädigten Innenbereich bevor.

Nachdem der Innenputz entfernt worden ist, folgt eine technische Trocknung da die Außenwand trotz erfolgter Abdichtung noch durchfeuchtet ist. Anschließend werden die Oberflächen mittels Sanierputz bzw. adsorptionsfähigen Putzen wiederhergestellt.

Die Injektionstechnik umfasst viele Bereiche in der Gebäudeinstandsetzung.

Hauptsächlich kommt sie in Bereichen der Betonsanierung, der Sanierung von Feuchteschäden und beim Einbau nachträglicher Sperrlagen zum Einsatz. Mittels Nieder- oder Hochdruckverfahren werden Injektionsstoffe über Verfüllstutzen (sog. Packer) in den abzudichtenden oder zu verfestigenden Bereich verbracht.

Hierbei kommen zum Einsatz:

  • feinkörnige, injektionsfähige Mörtel bzw. Bindemittelgemische (Zementleime und Zementsuspensionen)
  • Silicatlösungen
  • Reaktionsharze (Polyurethan und Epoxidharze)
  • Siliconmikroemulsionen

Die Verpressung erfolgt nach verdämmen der Oberfläche über Klebe oder Bohrpacker in die Hohlräume, Risse oder Fugen des Bauteiles. Über die eingebrachten Stoffe werden nun abdichtende, verbindende oder schließende Funktionen übernommen.

Unter Gebäudesockel versteht man im Allgemeinen den außen liegenden und in das Erdreich eingebundenen untersten Bereich der Fassade.

Es ergeben sich somit viele Beanspruchungen, denen der Sockel standhalten muss.

Hier wären zu nennen:

  • Spritzwasser
  • Temperaturschwankungen
  • Sonneneinstrahlung
  • Frost-Tau-Wechsel
  • Streusalz
  • Mechanische Beschädigungen

Durch diese Beanspruchungen in Kombination mit einem nicht begrenzten Feuchteeintritt können vielfältige Schäden auftreten. Typische Schadbilder können sein:

  • Durchfeuchtung
  • Reduktion der Wärmedämmung
  • Salzschäden; Ausblühungen
  • Vergrünungen
  • Baustoffkorrosion; Farbabplatzungen, Absandungen, Abplatzungen

Eine Instandsetzung läuft i.d.R. wie folgt ab:

Der Sockel wird bei nicht unterkellerten Gebäuden bis zur Bodenplatte freigelegt.

Bei einer Unterkellerung wird bis zur Außenabdichtung freigelegt, um eine Überlappung der Abdichtungsebenen herstellen zu können.

Hier ist natürlich entscheidend, ob die Außenabdichtung intakt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann zur Komplettsanierung eine Kombination zwischen nachträglicher Außenabdichtung und Sockelinstandsetzung in Betracht gezogen werden.

Der schadhafte Sockelputz wird bis 30 cm oberhalb der Oberkante des Geländes eingeschnitten und entfernt.

Anschließend wird der Untergrund fachgerecht vorbereitet und eine Abdichtung ausgeführt.

Diese beginnt bei nicht unterkellerten Gebäuden auf dem Fundament. Bei unterkellerten Gebäuden wird ein Anschluss an die Außenabdichtung hergestellt.

Im Anschluss wird ein Neu-Verputz zweilagig samt Gewebeeinlage aus einem Verbundmörtel hergestellt.

Um besagten Putz vor zu hohem Feuchte- und Salzeintrag zu schützen, wird er nochmals im erdberührten Bereich abgedichtet. Die Abdichtung im erdberührten Bereich wird geschützt und die Außenanlage wiederhergestellt.

Oftmals hat ein Feuchtigkeitsschaden verschiedene Ursachen. Eine davon kann aufsteigende Feuchtigkeit sein. Tritt Wasser an ein ungeschütztes Bauteil heran, kann dieses über die Kapillaren des Baustoffes nach oben steigen und sich verteilen. Dieser Transportprozess hat auch immer eine Trocknung zur luftzugewandten Seite zur Folge.

Es zeigen sich an der Bauteiloberfläche in verschiedenen Höhenlagen Putzabplatzungen, Salzausblühungen und ggf. Schimmelbildung.

Hier gilt es, denn kapillaren Transport zu reduzieren, um ein weiteres Aufsteigen der eintretenden Feuchtigkeit zu verhindern.

In den letzten Jahrzehnten haben sich Injektionsverfahren zur nachträglichen Herstellung von Horizontalsperren im Mauerwerk etabliert und bewährt. Es handelt sich um effektive, saubere und vor allem kostengünstige Verfahren.

Dabei werden folgende Stoffe eingesetzt:

  • Alkalisilikat
  • Epoxidharz
  • Paraffin
  • Polyacrylatgel
  • Polyurethanharz
  • Silan und Siloxan
  • Siliconat
  • Siliconmikroemulsion (Cremebasis)

Die neueste Entwicklung in diesem Bereich ist die Cremetechnologie.

Hier werden, bei geeigneten baulichen Gegebenheiten, die Bohrkanäle waagerecht erstellt, die lösemittelfreie Silancreme mittels Injektionsgerät drucklos verfüllt und die Löcher verschlossen. Sie hydrophobiert (wasserabweisend) die Porengeometrie des Baustoffes zuverlässig dank eines hohen Wirkstoffgehaltes und der hohen Ergiebigkeit.

Besser bekannt unter dem Namen „Sandstrahlen“, wird heutzutage vom Druckluftstrahlen mit festem Strahlmittel gesprochen. Hintergrund ist hier das Verbot von Strahlarbeiten mit Quarzsand infolge der starken Gesundheitsbelastung.

Der Vorgang ist entgegen dem Maschinenaufwand relativ einfach. Einem Druckluftstrom wird Strahlmittel zugegeben und über ein Schlauchsystem und eine Düse kontrolliert auf eine Oberfläche geschleudert. Zum Ausführen der Arbeiten wird hier ein Druckluftstrahlgerät, entsprechende Schutzausrüstung mit externer Atemluft, sowie eine Absauganlage und ein Baustellenkompressor benötigt.

All diese Geräte sind in unserem Betrieb stets gepflegt verfügbar.

Hierbei werden die zu entfernenden Schichten schonend vom Untergrund entfernt. Ein Ziel ist auch oft das Anrauen um Beschichtungen, Abdichtungen oder Mörtel aufbringen zu können.

Es können verschiedene Strahlgüter für verschiedene Aufgabengebiete eingesetzt werden:

Hier sind insbesondere zu nennen:

  • Schmelzkammerschlacke zum Entrosten und Anrauen von Oberflächen
  • Glaspudermehl zum Entfernen von Farbanstrichen und Verunreinigungen

Egal ob Natursteinfassade oder Sockel, die in neuem Glanz erstrahlen sollen oder ein Einsatz in der Betoninstandsetzung, um Untergründe vorzubereiten oder Bewehrungsstahl zu entrosten; wir sind Ihr Ansprechpartner.

Der Vorgang des Kugelstrahlens entspricht im Prinzip dem des Druckluftstrahlens. Jedoch läuft das verwendete Strahlmittel (Stahlkugeln) in einem geschlossenen Kreislauf im Gerät. Dabei wird Strahlmittel aus Stahl mit hoher Geschwindigkeit auf die zu bearbeitende Oberfläche geschleudert und danach wieder in die Maschine aufgenommen. Durch ein Luftfiltersystem werden Staub und andere Fremdpartikel abgesondert und der angeschlossenen Filteranlage zugeführt.

So ist ein nahezu staubfreies Arbeiten auch in geschlossenen Räumen oder Hallen bei laufenem Betrieb möglich. Mit dem Vorgang des Kugelstrahlens lassen sich Bodenflächen optimal für Bodenbeschichtungen vorbereiten.

Diese Methode wird oft bei größeren Hallen bzw. Flächen eingesetzt und ermöglicht ein wirtschaftliches Arbeiten.

Bodenbeschichtungen werden eingesetzt, um Beton- und Estrichflächen vor einer Vielzahl äußerer Beanspruchungen zu schützen. Insbesondere der mechanische Schutz, der thermische Schutz als auch die optische Gestaltung und das Abhalten von Feuchtigkeit und schädlichen Stoffen sind die Ziele einer Bodenbeschichtung.

Die Anwendungsbereiche sind breit gefächert.

  • Keller und Nutzräume
  • Treppen und Treppenhäuser
  • Balkone und Laubengänge
  • Industrieböden
  • Garagen und Parkhäuser

Je nach Anwendungsfall und zu erwartenden Belastungen hat man die Wahl zwischen verschiedenen Stoffen. Am häufigsten werden Epoxidharze, Polyurethanharze, Polymethylmethacrylatharze und ungesättigte Polyesterharze eingesetzt.

Bei Kunststoffbeschichtungen unterscheidet man verschiedene Systeme, die je nach Belastung eingesetzt werden:

In Nutzräumen und Kellern kommt oftmals eine Versiegelung zum Einsatz. Diese besteht aus einer Grundierung und der dünnschichtigen, farbigen Versiegelung.

Bei höheren Belastungen wird eine Beschichtung in verschiedenen Varianten gewählt. Sie besteht jedoch oft aus einer Grundierung und einer Beschichtung in einer Schichtstärke bis 2,00 mm.

Im Weiteren gibt es wesentlich dickschichtigere Systeme bis 15 mm für extreme Beanspruchungen und höchste Beständigkeit.

Der Aufbau kann wie folgt beschrieben werden: nach der Untergrundvorbereitung, die sehr sorgfältig ausgeführt werden muss, folgt die Grundierung, die zum besseren Haftverbund mit feuergetrocknetem Quarzsand abgesandet wird. Anschließend folgt die Beschichtung, die eine ebene Oberfläche erzeugt und als sog. Nutzschicht die schützende Funktion erfüllt.

Die Oberfläche kann dann noch mit farbigen Versiegelungen in unterschiedlichster Form veredelt werden.

Fugen bezeichnen allgemein einen beabsichtigten Raum zwischen Bauteilen oder Materialien. Sie dienen dazu, Spannungen auszugleichen und somit Rissen vorzubeugen. Man unterscheidet zwischen einer Vielzahl von Fugenarten.

Als wichtigste sind hier die Bewegungs- und Dehnungsfugen zu nennen. Sie müssen dauerhaft offen bleiben, um ihre Funktion in vollem Umfang wahrnehmen zu können. Jedoch können Sie zum Schutz abgedichtet, abgedeckt oder dauerelastisch ausgefugt werden. Solche Fugen sind jedoch immer als Wartungsfuge zu verstehen, da sie Maßnahmen einer Pflege und Wartung bedürfen.

Arbeitsfugen hingegen, beschreiben eine Fuge die durch Arbeitsabschnitte, z.B. zwischen Betonierabschnitten entsteht. Da diese Fugenart keine Spannungen auszugleichen hat, kann sie kraftschlüssig verschlossen oder abgedichtet werden.

Natürlich gibt es noch eine große Vielzahl mehr an Fugenarten und Sonderkonstruktionen.

Oftmals zeigen Sich die Schäden an gerissenen Fugendichtstoffen oder Undichtigkeiten der Fuge hin zum Erdreich. Je nach Fugenart und Aufgabenbereich können wir Ihnen in unserem Betrieb folgende Dienstleistungen anbieten:

  • Injektionen von Fugen, kraftschlüssig oder flexibel mit Epoxid- oder Polyurethanharzen
  • Einbau von Fugendichtbändern in Verbindung mit nachträglichen oder Neubauabdichtungen
  • Neuverfugung von Bewegungsfugen im Hochbau
  • Einbau nachträglicher Fugenprofile in Bodenflächen für die verschiedensten Belastungen